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Tag Archives: Gefühle

Kerze mit den Namen verstorbener Freunde und Angehöriger, Foto: Paul Heesel

Zum Trauern ist es nie zu spät

Paul Heesel Keine Kommentare

„Kinder springen in Ihre Trauer wie in eine Pfütze“, sagt Adelheid Schönhofer-Iyassu, Trauerkoordinatorin des Malteser Hilfsdienstes in Aachen. „Und genau so schnell verlassen sie die Trauerpfütze wieder.“ Viele Erwachsene hingegen schleppen ihre Trauer lange wie einen schweren Sack mit sich herum.

Behimmelung statt Beerdigung

Für die KirchenZeitung Aachen (Ausgabe 45/2015, 8. November 2015) habe ich mit Trauerbegleiterinnen der Aachener Angebote „diesseits“ (www.diesseits-aachen.de) und „Tabitha“ (www.tabitha-aachen.de) gesprochen und erfahren, wie wichtig es ist, wirklich trauern zu dürfen, und dass Erwachsene von Kindern, die trauern dürfen, einiges lernen können. Zum Beispiel, dass sie ganz spontan und natürlich ihren Gefühlen Ausdruck geben können, und in sie hineinspringen wie in eine Pfütze. Kinder finden fantasievolle Bilder und Ausdrücke wie der Junge, der beim Gespräch im Kindergarten sagte, dass es Behimmelung statt Beerdigung heißen solle, weil die Seele doch hoch in den Himmel fliege.

Trauerarbeit kann man nachholen

Wer seine Trauer bisher nicht zulassen konnte, kann das jetzt tun, denn Trauerexpertin Mechthild Schroeter-Rupieper weiß: „Was gut ist an Trauerarbeit, dass man sie nach Jahren noch nachholen kann.“

Den vollständigen Text „Über Tod und Trauer reden lernen“ finden Sie hier auf der Internetseite der KirchenZeitung Aachen.

 

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