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ASEAG-Bus beim CHIO 2016, Foto: Paul Heesel

„Vor die Lage kommen“ – Mobile Leitstelle der ASEAG

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„Vor die Lage zu kommen“, sagt Sander Lutterbach „das ist die Herausforderung; zu wissen, wie viele Fahrgäste in den nächsten Minuten mit unseren Bussen Richtung Hauptbahnhof oder Bushof fahren wollen.“ Lutterbach leitet bei der ASEAG die Abteilung „Verkehrslenkung und Betriebssteuerung“. Mit Verkehrsmeistern und Fahrern kampiert er während des Reitturniers von morgens acht Uhr bis nach Mitternacht im roten Kleinbus unter der CHIO-Brücke. Das Team sorgt dafür, dass immer rechtzeitig genügend Busse vorhanden sind. 70 Fahrerinnen und Fahrer sind beim Weltfest des Pferdesports zusätzlich im Einsatz. Zehn weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen im Hintergrund für die Organisation.

Viel Erfahrung und der richtige Riecher

Sander Lutterbach, ASEAG, Foto: Paul Heesel

Sander Lutterbach leitet bei der ASEAG die Abteilung „Verkehrslenkung und Betriebssteuerung“. Foto: Paul Heesel

Damit der Einsatz reibungslos läuft, sind viel Erfahrung und der richtige Riecher notwendig. So beobachtet das Team der ASEAG laufend Verkehrslage, Wettervorhersage und die aktuellen Entwicklungen im Reitstadion. „Wenn Regen droht oder die deutschen Springer nicht erfolgreich sind, leert sich das Stadion früher“, erklärt Sander Lutterbach. Der rote Kleinbus unter der Brücke beherbergt die rechnergesteuerte mobile Leitstelle der ASEAG. Hier kann aktuell verfolgt werden, wo die Busse gerade unterwegs sind. Dank ständigen Funkkontaktes mit Fahrern und Verkehrsmeistern an verschiedenen Standorten weiß man, wie viele Fahrgäste unterwegs sind oder demnächst losfahren wollen. Ordnungsamt und Polizei helfen dabei, dass die rote Flotte auf den Straßen rund ums Turniergelände ungehindert rollen kann.

Weit über 100.000 Reitsportfreunde werden befördert

Bis Sonntag wird die ASEAG weit über 100.000 Reitsportfreunde mit ihren Shuttle-Bussen zum Turniergelände in die Aachener Soers gebracht und nach Hause oder zum Parkplatz zurückgefahren haben. Die Busse fahren nicht nur von Hauptbahnhof und Bushof aus, sondern bedienen auch die vielen Parkplätze am Turniergelände.

Beim Geländemarathon am Samstag werden die meisten Fahrgäste befördert. „Es werden sicherlich über 30.000 sein, vielleicht sogar bis zu 36.000″, vermutet Sander Lutterbach und organisiert den Tag entsprechend vorausschauend. Wenn am Nachmittag die Zuschauer der Geländeprüfung für die Vierspänner nach Hause wollen und die anderen zu den Abendveranstaltungen ins Stadion, ist CHIO-Rushhour angesagt. 34 Busse werden gleichzeitig im Einsatz sein und im Drei-Minuten-Takt an der CHIO-Brücke an- und abfahren.

Geschrieben am 15.07.2016 im Rahmen der Pressearbeit für die ASEAG.

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