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Tag Archives: Aachen

Online-Portal "Studieren, Forschen und Lehren mit Kind in Aachen", (c) Stadt Aachen

Studieren, Forschen und Lehren mit Kind in Aachen

Paul Heesel Keine Kommentare

Aachen ist Wissenschaftsstadt. Die Hochschulen, ihre Studierenden, Forschenden und Lehrenden liegen der Stadt am Herzen – genau wie ihre Familien. Die gedruckte Broschüre „Studieren, Forschen und Lehren mit Kind in Aachen“ (Redaktion und Konzept: Renée Stühlen)  bietet seit einigen Jahren auf 182 Seiten hilfreiche Infos, damit Mütter und Väter ihr Engagement an den Hochschulen gut mit dem Familienleben verbinden können.

In Zusammenarbeit mit dem Aachener Bündnis für Familie habe ich die Broschüre aktualisiert, neu strukturiert und mit dem CMS Fiona der Firma Infopark ein Online-Portal daraus gemacht: Studieren, Forschen und Lehren mit Kind in Aachen

 

 

Der neue Elektrobus (Sileo S18) erhält in der Werkstatt sein ASEAG-Design. Foto: Paul Heesel

Die ASEAG fährt elektrisch

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„Die ASEAG fährt elektrisch“ heißt es jetzt immer öfter auf den Linienbussen des Aachener Verkehrsunternehmens. Anfang Januar 2017 ist ein neuer Elektrobus eingetroffen. Nach Test- und Schulungsfahrten wird der 18 Meter lange Gelenkbus auf den Linien 33 (von Fuchserde nach Vaals über Bushof, Campus Melaten und Uniklinik) und 73 (von Bahnhof Rothe Erde zur Uniklinik über Bushof und Campus Melaten) eingesetzt werden.

Der batteriebetriebene Bus ist der erste von 15 Elektrobussen, die die ASEAG bei der Firma Sileo bestellt hat. Die Stadt Aachen und Bundesmittel aus dem Kommunalinvestitionsförderungsfonds haben den Kauf möglich gemacht. 2017 werden noch sechs weitere elektrisch betriebene Gelenkbusse erwartet, darunter ein 24 Meter langer Doppelgelenkbus. Die restlichen Fahrzeuge werden 2018 ausgeliefert.

Im Januar 2016 hatte der Mobilitätsausschuss des Rates der Stadt Aachen beschlossen, die Linien 33 und 73 mit Elektrobussen befahren zu lassen. Das bietet der ASEAG die Möglichkeit, den Einsatz von Elektrobussen mit Blick auf Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und Ökobilanz umfassend zu analysieren.

Geschrieben am 10. Januar 2017 im Rahmen der Pressearbeit für die ASEAG.

 

 

Broschüre Aachen – Echt familienfreundlich, Wegweiser für Familien mit Schulkindern

Aachen – Echt familienfreundlich

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Für die Stadt Aachen habe ich die Broschüre „ Aachen Echt familienfreundlich / Wegweiser für Familien mit Schulkindern zusammengestellt. Aachen engagiert sich seit vielen Jahren für Familien. Das Aachener Bündnis für Familien und mehrere Auszeichnungen als familienfreundliche Stadt bestätigen das. Die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird als wichtiger Standortfaktor gesehen.

Broschüre für Familien mit Schulkindern

Die Broschüre bietet auf 35 Seiten wichtige Telefonnummern und Internetseiten, Adressen und Infos rund um die Themen Schulen und Ganztagsangebote, Hilfen, Beratung und Gesundheit, Kultur, Sport und Freizeit mit Büchereien, Museen, Theatern, Kinder- und Jugendzentren und vieles mehr.

Aachen Echt familienfreundlich steht hier auf www.aachen.de/familie als PDF zum Download zur Verfügung.

Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer, Theologe und Soziologe, Foto: Paul Heesel

Die soziale Seite der Demenz

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Mit einer „demenzfreundlichen Kommune“ gegen den „Bankrott“ einer Gesellschaft, die im häuslichen Umfeld keinen Platz mehr habe für Menschen mit Demenz: Die soziale Seite der Demenz war Thema eines Vortrags von Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des Gerontopsychiatrischen Zentrums am Alexianer Krankenhaus in Aachen. Es kümmert sich um ältere Menschen mit psychischen Erkrankungen. Hier finden Sie die Denkanstöße des Theologen und Soziologen (vom 16. September 2015):

  • Menschen mit Demenz zu Kranken zu machen, sei – „lassen Sie mich das etwas ketzerisch sagen, ein verzweifelter und ängstlicher Versuch von Menschen ohne Demenz, dieses Thema von sich wegzubringen und an die Ärzte abzugeben“.
  • Ein Ort, wie das GPZ, sei zwar notwendig, aber auch Ausdruck eines „gesellschaftlichen Bankrotts“, weil Menschen mit Demenz heute nicht mehr „vor Ort“, also in Familien und Nachbarschaften, leben könnten.
  • Vielleicht habe man im Bereich der Demenz, aus der ein großer medizinisch, pflegerischer Apparat entstanden sei, etwas in Gang gesetzt, von dem man nicht mehr wisse, wie man es abstelle.
  • „Ich bin der festen Überzeugung, dass uns die Demenz mehr über die Gesellschaft sagt, in der wir leben,  als wir im Regelfall wahrzunehmen bereit sind.“
  • In den Menschen mit Demenz komme diese Gesellschaft in gewisser Weise zu sich selbst. Sie seien Symbole für eine Gesellschaft, die sich an nichts mehr erinnere, die so besessen sei von Beschleunigung und Innovation, dass die, die nicht mehr so schnell mitkommen, gewissermaßen ihren eigenen Bankrott erklären müssten.
  • Es gäbe keine Orte mehr, die wärmen. „Nachbarschaft, Familie, soziale Milieus aller Art lösen sich auf und lassen uns als Einzelne zurück.“
  • Der Single sei die Grundfigur unserer Zeit und der Mensch mit Demenz habe diese Grundfigur vollendet, weil er die Verbindung mit anderen radikal gekappt habe.
  • So notwendig der Begriff demenzkrank sein möge, verstelle er vielleicht den Blick darauf, was Menschen mit Demenz mitteilen könnten, wenn sie wahrgenommen werden würden.
  • Demenz sei „vielleicht manchmal auch so etwas wie ein Zusammenbruch angesichts einer Welt, in der man nicht mehr leben will“.
  • Nie habe eine Gesellschaft mit ihren Alten das gemacht, was diese Gesellschaft mit ihren Alten mache. Sie versorge sie finanziell ganz gut, teile ihnen aber unablässig mit, dass alles, was sie erlebt, erfahren, an Erkenntnissen gewonnen haben, jetzt unbrauchbar sei. Das sei die größte Kränkung, die dem Alter von dieser Gesellschaft zugefügt werde, die im Wesentlichen Konkurrenzfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit, Erfolgsorientierung und Geldbesessenheit zu ihren Zentren erklärt habe.
  • Es verschwinde das, was uns zusammenhalte – zugunsten der Vereinzelung. Es fehle uns allen Nachbarschaft und eine Kommune, in der die Bereitschaft da sei, Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen so zu helfen, dass sie solange es irgendwie geht, in ihrem familiären Umfeld bleiben können.
  • „Wenn wir diese große soziale Aufgabe der Sorge für Menschen mit Demenz nur mit Geld und Professionalität angehen, dann scheitern wir.“ Es müsse auch den Weg zurück geben, den Versuch, eine Gemeinschaft vor Ort ins Leben zu rufen. Der „gesellschaftliche Autismus“ sei gefährlich.
  • Von Zentren wie dem GPZ solle auch der Impuls einer demenzfreundlichen Kommune ausgehen.

Plädoyer für eine demenzfreundliche Kommune

Die demenzfreundliche Kommune ist übrigens ein Ansatz, den auch das GPZ am Alexianer Krankenhaus unterstützt. Es hat sich zum Ziel gesetzt, für eine gute und individuelle Versorgung von älteren Menschen in ihrem häuslichen Umfeld zu sorgen. Mehr dazu demnächst in der KirchenZeitung Aachen.

Jürgen Kutsch

„Ich bitte zu Tisch“

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Diese Woche habe ich Jürgen Kutsch kennengelernt. Nach unserem Gespräch im Büro seines LKW-Handels in der Alsdorfer Carl-Zeiss-Straße dachte ich: „Die Dinge können so einfach sein.“ Jürgen Kutsch zum Beispiel, der bittet einfach zu Tisch. Im Aachener Ostviertel, er ist da aufgewachsen, lädt er zu Park-Gesprächen ein. Die finden meistens gar nicht im Park statt, aber sie bringen viele Menschen aus dem Viertel an einen Tisch. Dabei lernt man sich kennen, Jung und Alt aus aller Herren (und Damen) Länder. Kontakte werden geknüpft, Ideen geboren und überlegt, wie man das multikulturelle Stadtviertel voranbringen kann. Das nächste Park-Gespräch findet am 29. September in der Yunus-Emre-Moschee statt. Das Motto lautet „Wirtschaft verbindet“, Kooperationspartner ist der BKU (Bund katholischer Unternehmer). Mehr Infos sind unter stiftung-juergen-kutsch.de zu finden.

Meine Geschichte über Jürgen Kutsch in der KirchenZeitung

Was den Stifter Jürgen Kutsch die „Bekenntnisse“ des Kirchenlehrers Augustinus lehrten und warum er nach einem Spaziergang die verstaubte Bibel mal wieder aus dem Regal nahm, erfahren Sie in meiner Geschichte über Jürgen Kutsch, die demnächst (vermutlich in der Ausgabe vom 4. Oktober) in der KirchenZeitung für das Bistum Aachen erscheint.

Grabeskirche St. Josef in Aachen

Nacht der offenen Kirchen – Aachen

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Überlebenskünstler gesucht

Heute bin ich in der Geschäftsstelle der Grabeskirche an der Stolberger Straße in Aachen. Pastoralreferentin Gabriele Eichelmann hat Journalisten eingeladen, um die Aktion „Übelebenskünstler“ vorzustellen.  Gabriele Eichelmann, Birgit Fofana, Gila Schneider und Christa Schinkenmeyer bereiten an der Grabeskirche die Nacht der offenen Kirchen vor. Sie möchten wissen, wie Menschen leben – trotz oder gerade wegen ihrer Verlust-Erfahrungen. Diese „Überlebenskünstler“ sind aufgerufen, mit Fotos, Berichten, Gedichten oder Collagen zu erzählen, was Ihnen hilft. Während der Nacht der offenen Kirchen am 23. Oktober 2015 werden die Ergebnisse in der Grabeskirche St. Josef in Aachen präsentiert.

Weitere Infos gibt es unter www.grabeskirche-aachen.de.

 

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